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Die etwas anderen Gedanken zum Jahreswechsel 2026

Vor einigen Tagen habe ich auf meinem Telegram-Kanal über ein Video und eine Studie berichtet, in der thematisiert wurde, dass man bestimmte chronische Erkrankungen durch eine sogenannte karnivore Diät behandeln kann. Karnivore Diät bedeutet, dass man nur noch Fleischprodukte zu sich nimmt und auf Pflanzenfasern jeder Art verzichtet.

Ich fand diese Studie interessant, da sie auch für Post-Vac-Patienten, also eine große Gruppe von kranken Menschen, die ich in meiner Praxis betreue, wichtig sein könnte und möglicherweise therapeutisch genutzt werden kann.

Die Reaktion auf meine Veröffentlichung war jedoch interessanterweise zumindest zum Teil äußerst giftig und unpassend. Tatsächlich wurde nicht die Studie kommentiert, sondern mehr, wie man es doch wagen könnte, eine Fleisch-Diät zu empfehlen.

Es zeigte sich hier schnell, dass einige Anhänger der veganen Ernährung doch mit nahezu religiösem Eifer über die Menschen herfallen, die es in der heutigen Zeit noch wagen, Fleisch zu essen oder Fleischkonsum zu empfehlen, wenn eine wissenschaftliche Studie Hinweise darauf gibt, dass dies therapeutisch sinnvoll sein könnte. Dabei kamen teilweise völlig unverständliche Gedanken und Vorwürfe ans Tageslicht.

So wurde z. B. angeführt, dass Fleischesser für das Leid der Tiere in den Massenbetrieben verantwortlich seien, dass fleischarme Kost dem Umweltschutz diene, dass Tiere nicht dazu da seien, gefressen zu werden, und Menschen, die dies doch täten, ein niedriges Bewusstsein und fehlende Empathie demonstrierten.

Weiter wurde Fleischessern fehlende Herzenswärme zugeschrieben, und dass man keinerlei Respekt vor der Schöpfung habe, auch wurde das biblische Gebot „Du sollst nicht töten“ passend zurechtgebogen und auf Tiere erweitert. Am weitesten ging ein Gast, der Rheumatikern Fleisch zu empfehlen als Körperverletzung bezeichnete.

Auch pseudowissenschaftliche Argumente wurden vorgebracht, z. B., dass Hunde eigentlich Vegetarier seien, der menschliche Darm für Fleisch nicht geeignet sei und vegane Ernährung die gesündeste Ernährung sei, zumal Fleisch als totes Gewebe für den Körper nicht verwertbar sei.

Mal abgesehen davon, dass fast alle dieser Aussagen wissenschaftlichen Studien widersprechen, religiöse Schriften missinterpretieren oder einfach schlicht falsch sind, war und bin ich sehr verblüfft und überrascht, denn ich hatte im Rahmen der Besprechung von wissenschaftlichen Texten nicht mit einer solchen rein emotional gesteuerten Reaktion gerechnet.

Wie kann das geschehen?

Wie immer poste ich auf meinem Telegram meine Gedanken und diese sind oft wissenschaftlich geprägt, sei es, dass ich einen Artikel gelesen habe oder eine Studie zur Kenntnis bekommen habe. Die Reaktion darauf war jedoch völliges Unverständnis. Die Vorwürfe klangen teilweise sehr aggressiv. Man machte fleischessenden Menschen schwere Vorwürfe und interpretierte die Bibel in einer Weise, wie man sie nicht interpretieren kann. Eine wissenschaftliche Studie, die Erkenntnisse bringt, führte zu einer völlig unangemessenen, emotional aggressiven und vorwurfsvollen Reaktion einiger Menschen.

Ich frage mich, in welcher Zeit wir heute leben. Was ist das für eine Welt, in der eine Diskussion mit ehrlicher Meinungsäußerung nicht mehr erwünscht ist? Was ist Wissenschaft noch wert, wenn es keine Meinungsfreiheit mehr gibt?

Was viele noch nicht begriffen haben: wir leben derzeit in einem Krieg, und zwar einem Krieg der Meinungen und einem Krieg der sogenannten „Fakten“, wobei diese oft aber einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten, sondern geschaffen werden, um Menschen in eine bestimmte Richtung zu manipulieren. Die Diskussionen um die angebliche Erderwärmung, die Gefährlichkeit des Corona-Virus, Black lives matter, Putin als Kriegsverbrecher und vieles mehr sind Beispiele dafür.

Das führt jedoch dazu, dass wir nicht mehr einfach etwas glauben dürfen, was wir lesen oder im Mainstream-Fernsehen vorgesetzt bekommen, sondern wir sind als Menschen mehr und mehr verpflichtet, selbst zu denken und alles zu hinterfragen. Auch künstliche Intelligenz ist nur dazu da, uns zu manipulieren, wenn wir so dumm sind, einfach das zu glauben, was von dort ausgespuckt wird.

Dies scheint mir jedoch vielen Menschen nicht möglich zu sein, sie verlassen sich auf gehörte oder gelesene Aussagen, wenn sie halbwegs ins eigene Denkbild passen, ohne den Inhalt kritisch zu hinterfragen.

So bekam ich auch eine Mail von einer Heilpraktikerin, die der festen Überzeugung war und ist, dass das, was sie einmal gelernt hat, sozusagen das Gesetz des Lebens ist. Sie stellte ihre eigene Meinung über eine aktuelle Studie.

Warum? Darüber kann ich nur spekulieren. Haben Handy, Netflix, die Zensur bei Facebook und anderen sozialen Medien uns doch schon verblödet?

Ich weiß bereits seit mindestens 2020, dass 95% von dem, was ich im Rahmen meiner medizinischen Ausbildung gelernt habe, falsch ist oder zumindest durch die pharmazeutische Brille veröffentlicht wurde. Das geht aber sicherlich nicht nur den Ärzten so, sondern wir werden auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens massiv belogen oder zumindest einseitig unterrichtet. Das gilt auch für das, was Heilpraktiker lernen, auch hier geht vieles durch die Pharmabrille und nur weniges ist wissenschaftlich wirklich gesichert.

Wir leben heute in einer Welt, in der man uns als freie und denkende Menschen vernichten will. Das Schlimme ist nicht, dass man dies versucht, sondern dass die meisten Menschen es nicht merken und sogar noch unterstützen, weil sie nicht mehr selber denken und weil sie glauben, dass es wichtiger ist, anderen nach dem Mund zu reden, als eigene Gedanken zu äußern, auch wenn es manchmal unbequem ist und zu Gegenreaktionen führt.

Gefragt ist jedoch Widerstand, Widerstand im Denken und auch Widerstand in der Diskussion. Wir müssen zurück in eine Welt, in der eine Meinung nicht dazu da ist, von anderen zerstört zu werden, sondern dazu da ist, dass man sie sich anhört und man darüber nachdenkt, bevor man antwortet.

Ich wünsche Ihnen für das Jahr 2026, dass es Ihnen gelingen mag, eigene Gedanken zu entwickeln und diese auch selbstbewusst umzusetzen. Denn sonst ist das Ende unserer jetzigen Gesellschaft nicht mehr weit entfernt. Mit den besten Wünschen für 2026 drücke ich uns allen die Daumen, dass uns das auch gelingen wird.

 

Das Beitragsfoto oben zeigt einen Schnappschuss eines Feierwerks in Düsseldorf © 2009 by Ralf Tillenburg

Artikel vom: 31.12.2025

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