Screenshot Video3

Es tut mir so weh

Es gibt kaum etwas, was mich in den letzten Jahren mehr belastet hat, als die durch die Corona-Krise ausgelöste Spaltung der Gesellschaft. Es begann 2021 mit der Einführung der Corona-Impfung, Menschen, die sich nicht impfen lassen wollten, wurden vor allen Dingen von Medien und Politikern aggressiv angegangen und als Sozialschädlinge bezeichnet. Das hat bei vielen Menschen Spuren hinterlassen, auch Wut, Angst und Verbitterung. Ich kann das alles gut nachvollziehen, jedoch frage ich:

Was haben abgesehen von dieser unangenehmen und sicher belastenden Erfahrung die Ungeimpften heute für Spätfolgen? Meist keine! Diejenigen jedoch, die sich haben impfen lassen, leiden heute zu einem großen Anteil unter dauerhaften Beschwerden. Auch wenn die meisten Geimpften bisher nur leichtere Beschwerden haben, wie gehäufte Infekte und vermehrte Müdigkeit, so gibt es doch bei einem nicht unerheblichen Anteil von Geimpften erhebliche Beschwerden, die man, folgt man neutralen wissenschaftlichen Studien, als Folge der Impfung ansehen muss. Man schätzt in Deutschland zwischen 600.000 und 1.200.000 Betroffene, vermutlich werden es zehnmal so viele sein, da in der Regel nur einer von 10 Impfschäden gemeldet wird.

Ich betreue viele dieser Betroffenen in meiner Praxis. Und da sie von der Gesellschaft alleingelassen werden, da sie von niemandem akzeptiert und respektiert werden, habe ich für sie aufgrund meiner Erfahrung mit diesen Betroffenen ein Lied geschrieben, um auf das Leid dieser Menschen aufmerksam zu machen. Dieses Lied können Sie sich bei YouTube anschauen.

Was die Betroffenen, die an den Folgen der Impfung leiden, im Moment durchmachen, ist die Hölle. In vielen Fällen sind es Erkrankungen, die es vorher nie gegeben hat, die deswegen von vielen Ärzten nicht anerkannt oder diagnostiziert werden, sondern fast immer als psychosomatisch deklariert werden, hier meist als somatoforme Schmerzstörung.

Darüber hinaus gibt es viele Betroffene, die seit der Impfung zunehmend immer schwächer werden, ihre Muskulatur verlieren und irgendwann nur noch apathisch im Bett liegen können. Viele haben unstillbare Schmerzen, die sich mit den gängigen Schmerzmitteln kaum beeinflussen lassen, andere klagen über eine rapide nachlassende Gedächtnisleistung. Es gibt noch viele weitere Beschwerden und Syndrome, die die Geimpften Tag aus Tag ein erleiden müssen.

Was aber noch viel schlimmer ist, ist die fehlende Akzeptanz der Gesellschaft. Selbst heute lese ich immer wieder bösartige Kommentare wie, das die Geimpften doch selber schuld seien, sie hätten sich doch nur nicht impfen lassen müssen.

Bitte verzeihen Sie mir das harte Wort, aber das ist Quatsch und Unsinn. Man muss schon ein wenig hinter die Kulissen blicken, um zu erkennen, was in dieser Zeit passiert ist. Wir wurden massiv durch Medien manipuliert, massiv durch die Politiker in eine bestimmte Richtung gedrängt. Und das hat dazu geführt, dass mancher tatsächlich der Meinung war, seine Freiheitsrechte würden durch die Ungeimpften beeinträchtigt, was von der Politik bewusst so geschürt wurde.

Daher jetzt und heute den Geimpften die Schuld für ihre massiven, unmenschlichen und unerträglichen Beschwerden selbst zuzuschreiben, ist zu kurz gedacht und darüber hinaus ein Zeichen eigener emotionaler Beschränktheit. Man hätte sich auch einmal an die eigene Nase fassen können.

Warum sind so viele Ungeimpfte nicht auf die Straße gegangen? Wir waren knapp davor, eine Umwälzung zu erzielen, Jedoch gab es einfach zu viele Menschen, die lieber bequem auf dem Sofa gesessen haben, statt gegen das herrschende Unrecht aufzustehen und auf die Straße zu gehen.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich möchte keinen Ungeimpften auf die Anklagebank bringen. Jeder Mensch muss nach seiner Meinung und nach seiner Einstellung leben und muss dies auch mit seinem Gewissen vereinbaren. Was ich aber absolut nicht akzeptieren kann und was ich dazu noch ziemlich erbärmlich finde, ist, wenn heute mancher Ungeimpfte die Geimpften dafür verantwortlich macht, dass sie krank sind. Wenn Ungeimpfte sogar mit betonter Schadenfreude den Geimpften das größte Elend der Welt wünschen, dann führt das zu einem absoluten Ekelgefühl bei mir und ist nahezu nicht zu ertragen.

Viele Menschen haben immer noch nicht bemerkt, dass die Gesellschaft weiter gespalten wird, dass unsere Freiheitsrechte weiter beschnitten werden. Wir kommen aber aus dieser Situation nicht heraus, wenn wir anderen Vorwürfe machen. Es wird Zeit, dass wir lernen, andere zu akzeptieren, ihre Meinung zu respektieren und ihre Ansichten zumindest zu tolerieren. Man muss nicht der gleichen Meinung sein, aber man muss deswegen noch lange nicht andere Menschen verurteilen, ihnen das größte Leid oder den Tod wünschen, egal von welcher Seite diese Vorwürfe geäußert werden.

Das Lied, das ich geschrieben habe, möchte auf diese Situation der Geimpften aufmerksam machen (Text siehe hier). Sie sind für mich die Opfer der Gesellschaft. Sie sind belogen worden vom Staat, von den Medien und von vielen anderen. Sie haben etwas Gutes tun wollen, um den Staat zu schützen, um andere zu schützen, wurden auf das Übelste hereingelegt und werden dadurch mit massivem Leid bestraft.

Diese Menschen verdienen unseren Respekt, diese Menschen verdienen unsere Hochachtung. Diese Menschen verdienen unsere Anteilnahme, aber keine Vorwürfe und keine Wünsche nach elendem Leid und Tod. Wer solche Gedanken äußert, hat aus der Corona-Pandemie nichts gelernt. Denn er ist verbittert und lässt Wut und Hass nunmehr an den Geimpften aus.

Ich halte das für falsch. Man sollte lieber über sich selber nachdenken, was man falsch gemacht hat, und dann den anderen die Hand reichen. Nur so kann unsere Gesellschaft auf Dauer überleben.

Hier mein Song: https://www.youtube.com/watch?v=ErvsXmby9Mc

Mit den Klick auf den Link akzeptieren Sie die Nutzungsbedingungen von YouTube

 

Das Beitragsbild ist ein Screenshot aus dem Video © by Ralf Tillenburg 2026

Artikel vom: 29.4.2026

Ähnliche Artikel

Feuerwerk 2009

Die etwas anderen Gedanken zum Jahreswechsel

Warum haben wir verlernt, anderen zuzuhören und deren Gedanken zu verstehen. Diese Frage stelle ich mir zum Jahreswechsel und zu der aktuellen gesellschaftlichen Situation.
31.12.2025
Die etwas anderen Gedanken zum Jahreswechsel weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Kommentare

  • C
    Conni Borkelmans

    Lieber Herr Dr. Tillenburg,
    ich kann alles, was Sie in Ihrem Statement erwähnen, unterschreiben. Covid hat bei allen Spuren hinterlassen, egal, ob geimpft oder nicht.
    Ich bin nicht geimpft und hatte das Glück, in meiner Familie gleich Denkende zu haben, die mich diese Zeit haben überstehen lassen. Auch die meisten meiner Freunde und Bekannten respektierten meine Entscheidung und bewunderten insgeheim meinen Mut, wie sie mir später erzählten. Ich habe meinen Preis zahlen müssen mit Ausgrenzung und Ablehnung, habe mich behandeln lassen müssen wie eine Schwerkriminelle u.v.m. Aber das ist nichts im Vergleich zu den Mitmenschen, denen die Impfung einen so großen, irreversiblen Schaden antat. Ich denke an Menschen wie meine Schwägerin, die sich hat impfen lassen (müssen), da sie sich sonst nicht von ihrer sterbenden Mutter hätte verabschieden können. Und heute unter den Folgen der Impfung leidet. Und ich denke an eine stillende Mutter, der eine Impfung auferlegt wurde. Das sind für mich regelrechte Verbrechen.
    Ich selbst habe erst Ende 2023 (!) Covid bekommen, obwohl ich viel unterwegs, viel unter Menschen war. Ich habe mich also drei Jahre lang ungeimpft durchgeschlagen, inzwischen Meinungsänderungen vieler -geimpfter – Mitmenschen erlebt, die sich auf solch eine Zwangsgeschichte nicht mehr einlassen würden.
    Es gibt in meinem Feundes-und-Bekanntenkreis seit 2021 auffallend viele Krankheits-und Todesfälle.
    Das macht nachdenklich.
    Ich kenne aber keinen Ungeimpften, der sagt, die Geimpften seien selber Schuld. Keine „Schadenfreude“ oder „siehste!“ Nur Mitgefühl und Achtung vor deren Schicksal.
    Eine Aufklärung wird es wohl nie wirklich geben. Darum bin ich Menschen wie Ihnen umso dankbarer, dass Sie sich für die Belange der Betroffenen einsetzen.
    In diesem Sinne
    Bitte weiter so…
    Und sollte in irgendeiner Form meine Unterstützung notwendig sein, ich bin dabei.
    MfG
    Conni Borkelmans

  • W
    Wolfgang der Schwurbler

    wer gibt den Schwurblern eine Stimme die am Anfang auch unter dem Regime gelitten haben ? Mehr darf man ja über die Schafe öffentlich nicht sagen. Viele meiner Schwurbler Leidensgenossen schweigen aber nicht und reden darüber was ihnen auf dem Herzen liegt. Überrascht ? Ja die Gesellschaft unkittbar gespalten, weil es so viele einfältige Menschen gibt. Wer sich bei und zu entschuldigen hat ist wohl klar.

  • H
    Heidi

    Meine größte Hochachtung für Sie Herr Tillenburg. Ich bin so dankbar, dass Sie mich als Patientin noch aufgenommen haben, obwohl Sie damals schon soviel Impfgeschädigte zubehandeln hatten. Ich bin ungeimft und ich habe Mitleid mit den Geschädigten. Ich finde es überwältigend was sie für die Impfofer tun. Vielen lieben Dank dafür und Gott schütze Sie. Das Lied ging mir unter die Haut.

  • D
    Dietmar

    Hochachtung für Geimpfte empfinde ich nicht. Mitleid und Anteilnahme schon.
    Als Ungeimpfter kämpfe ich gemeinsam mit Katharina König gegen die Pharmalobby um die die nächste Pandemie mit Zwangsimpfungen nach Möglichkeit zu verhindern.
    Liebe Grüße aus Berlin

  • G
    G.Ochs

    Mich hat das Lied zu Tränen berührt und einmal mehr betroffen gemacht, und ich bewundere mit Dankbarkeit Ihre Courage und den grossartigen Einsatz für die Betroffenen Geschädigten und auch die wissenschaftliche Arbeit bezügl. dieser sog. Impfung. Ich freue mich über das Gebet zu Gott in dem Lied, der letztlich unsere wahre Hilfe ist und Sie dafür auch mächtig gebraucht. Damals bin ich auf die wöchentlichen Demos gegangen und habe zusätzlich flyer über die frohe Botschaft der Bibel verteilt. Die Offenheit der Impfgegner war erstaunlich gross und ich habe viele Gespräche führen können. In solchen Zeiten ist es wichtig, eine Hoffnung zu haben, die über dieses Leben hinausreicht bis in die Ewigleit. Jesus Christus ist der Einzige, der uns die letztgültige Antwort im Seinem Wort, der Bibel, auf all dieses Elend geben kann und möchte, und so bete ich auch dafür, dass wir uns in dieser, mittlerweile immer Gottloser werdenden Zeit, wieder auf unsere christlichen Wurzeln besinnen und zu Gott umkehren. Auch in diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Patient/innen Gottes Segen, Erfolg bei aller Aufklärungsarbeit, gute Besserung, Schutz und Bewahrung und vielen Dank nochmals.

ralf-tillenburg.de

Kommentare und Meinungen zu aktuellen oder vergangenen Ereignissen in der Welt

Weitere meiner Seiten
Info-Medico.de
© ralf-tillenburg.de. All Rights Reserved.
Made by Marko Kezic